Fotoreise in die Toskana – Pienza – San Quirico D’Orcia

Auf der dritten Etappe unserer Fotoreise in die Toskana finden wir das Fotomekka, welches bei Pienza und San Quirico D’Orcia liegt.

Noch immer sind Flo / phototravellers.de und ich auf der Suche nach den langen Zypressenalleen und den einsamen Landgütern. Heute werden wir bei Pienza und San Quirico D’Orcia fündig und bekommen die Motive vor die Linse, welche wir uns in der Toskana erhofft haben.

Nachdem wir Volterra und San Gimignano besichtigt haben (Link zum Bericht) machen wir uns gegen Mittag auf den Weg in Richtung Süden. Unser heutiges Ziel unserer Fotoreise in die Toskana ist San Quirico D’Orcia. Schon im Vorfeld haben wir einige Bilder aus dieser Region gesehen-und sie versprachen tolle Motive. Unsere Fahrt führt uns über die Landstraße und das bewaldete Gebiet der Toskana, bis wir am späten Nachmittag Pienza erreichen. Zwar haben wir bis jetzt schon hier und da nette Motive gesehen aber das gesuchte war noch nicht dabei. Erst als wir das Örtchen verlassen bekommen wir das vor die Linse wonach wir wirklich gesucht haben…

Wo wir auch hinblicken, es gibt immer wieder etwas neues sehenswertes zu entdecken. Endlich sind wir im Fotomekka angekommen.

Zwar sind die Felder schon abgeerntet, aber die Spuren der Ackermaschinen verleihen den Bildern eine herrliche Tiefe und Schraffur.

Ein einzelner Baum wird zum Hauptmotiv:

Jetzt bin ich heilfroh, dass ich das Teleobjektiv mitgenommen habe. Die 300 mm werden fast bei jedem Bild voll ausgereizt.

Aber ein Motiv fehlt noch-das bekannteste der Toskana. Dieses liegt, von Pienza kommend, kurz vor dem Ortseingang von San Quirico hinter einem Olivenhain versteckt – das Belvedere. Nach einer kurzen Sucherei finden wir einen schönen Blick auf das Landgut und machen uns für den Abend bereit.

Leider ist der Sonnenuntergang wenig spektakulär aber der aufgehende Mond schenkt dem Motiv das gewisse Etwas.

Die erhofften Farben des Abend verblassen, aber in der blauen Stunde finden wir noch das eine oder andere Motiv.

Erst als es endgültig zu dunkel wird packen wir unsere Fotoausrüstung zusammen und gehen auf Futtersuche. In Pienza lassen wir uns noch ein köstliches Abendessen schmecken und wenig später finden wir auf einem einsamen Feldweg ein stilles Fleckchen für unser Nachtlager. Wir rätseln noch eine ganze Weile wohin wir am nächsten Morgen fahren, die Auswahl an Motiven ist hier fast zu groß. 🙂

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Guten Morgen.

Es ist noch stockdunkle Nacht als der Wecker klingelt und wir das Zelt abbauen. Bereits als das erste Licht des Tages anbricht starren wir ungläubig in den Himmel. Die Wolken werden in ein Rot gemalt wie man es nur alle paar Jahre sieht. Jetzt ist Stress angesagt-denn wir haben uns noch nicht entschieden welchen Motiv wir wählen. 🙂 Den Plan die Stadtmauer von Pienza zu nutzen verwerfen wir und um nichts zu verpassen fahren wir wieder zum Belvedere.Guten Morgen!

Es ist unglaublich was sich da am Himmel abspielt. Binnen Minuten ändern sich die Farben und die Landschaft wird in ein unwirkliches Licht gemalt.

Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaahnsinnnnnnnnnnnnnnnnnnn!

Irgendwann geht die Sonne auf und mit ihr verblasst das traumhafte Licht. Aber noch viel schlimmer, wenige Minuten später verschwindet der Feuerball hinter den Wolken und was bleibt ist eine graue Wolkendecke und ein knurrender Magen.

 Wir finden eine nette kleine Bar und lassen es uns schmecken. Der Blick aus dem Fenster lässt eh nichts gutes erahnen…

Aber jetzt sind wir einmal hier und natürlich wollen wir weitere Motive vor die Linse bekommen. Da hilft nur eines-Schwarz Weiss. 🙂

Mit diesem Gedanken verlassen wir das Örtchen und begeben uns auf die Suche nach der alleinstehenden Zypressengruppe, welche wir auch wenige Minuten später finden.

Aber zuerst erweckt ein Feld unsere Aufmerksamkeit.

Und ob!!! Dank des Teleobjektivs finden sich immer wieder tolle Ausschnitte.

Beeindruckend liegen die brachen Felder vor uns-jetzt bin ich fast etwas froh, dass es so ein grauer Tag ist. Bei Sonnenschein hätte man solche Bilder vergessen können.

Die alleinstehende Zypressengruppe bietet nochmal ein schönes Motiv und ich verzichte bewusst auf den bekannten Blickwinkel.

Inzwischen werden die Regenschauer häufiger aber ein Motiv wollen wir noch vor die Linse bekommen, das Agriturismo Poggio Covili mit seiner langen Allee.

Schon von weitem sehen wir das Landgut. Nun heißt es nur noch den passenden Blickwinkel zu finden. Es hilft wohl alles nichts-wir müssen über die Felder. Diese sind inzwischen vom Regen aufgeweicht und herrlich schlammig… 🙂

 Wir stapfen gut eine Stunde durch den Schlamm bis wir feststellen-der richtige Blick ist der von der Straße. 🙂 Manchmal muss man eben Abenteuer eingehen um festzustellen, dass es ganz einfach sein kann. 🙂

Leider endet mit diesem Bild auch die Fotoreise durch die Toskana. Der Regen wird immer heftiger und unsere Woche Urlaub ist auch schon fast vorbei. Da der Heimweg bis nach München noch weit ist, beschließen wir über die Landstraßen zurück nach Pisa zu fahren und dort noch eine Nacht zu nächtigen.

Natürlich statten wir dem weltbekannten Turm noch einen kurzen Besuch ab bevor wir uns noch eine letzte leckere Pizza gönnen.

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Mein Fazit:

Die Fotoreise in die Toskana hat unsere Erwartungen übertroffen. In fünf Tagen haben wir viel gesehen, sind viele Kilometer gefahren, haben wenig geschlafen und hunderte Bilder geschossen. Die Landschaft ist einfach sagenhaft und meine Neugierde ist noch lang nicht gestillt. Wenn es die Zeit zulässt werde ich kommendes Jahr wieder zurückkehren und die Schwarz-Weiss Motive hoffentlich mit farbenfrohen Bildern ergänzen. 🙂

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An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bei Flo von phototravellers.de für die tollen Tage bedanken. Ich bin gespannt wo uns der nächste Trip hinführt. 🙂

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Also bis zum nächsten Mal, Maik

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