Wandern am Kochelsee – Lainbachfall-Sonnenspitz

Die leichte Wanderung zum Lainbachfall und auf die Sonnenspitz (1269m) verspricht tolle Motive und einen einmaligen Blick auf den Kochelsee.

Gemeinsam mit Markus (outdoor-blog.org) breche ich zu einer der schönsten Touren am Kochelsee auf. Unsere Wanderung zum Lainbachfall führt uns weiter zur Sonnenspitz und endet mit einem schönen Sonnenuntergang am Kochelsee.

Nach einem kleinen Kälteeinbruch ist der Herbst zurück und der Schnee wieder fast komplett geschmolzen. Da in München gerade ein warmer Fönwind weht machen wir uns auf um die vielversprechenden Wetteraussichten zu nutzen und tolle Motive einzufangen. Am späten Vormittag starten wir in der Landeshauptstadt und über die Autobahn geht es nach Kochel am See. Am Parkplatz (GPS-Koordinaten fürs Navi: 47° 38`43,33″ N – 11° 21`48,56″ E) angekommen packen wir schnell noch die letzten Sachen zusammen und machen uns auf den Weg zum Lainbachfall.

Vorbei am großen Fabrikgebäude führt uns der Weg schon recht bald an den Lainbach und weiter auf den herbstlichen Fahrweg.

Von hier an wird es wildromantisch. Der breite Fahrweg wird zum Pfad und wir wandern immer weiter am Bach entlang.

Nach gut 25 Minuten erreichen wir unser ersten Ziel und bauen unsere Fotoausrüstung auf.

 Das Motiv wurde, wie gewünscht, auf die Speicherkarte gebannt und wir machen uns auf den weiteren Weg. Natürlich nicht ohne an den kleinen Wasserfällen, welche etwas unterhalb vom Lainbachfall liegen, noch eine weitere Fotopause einzulegen.

Die Natur zeigt sich in herrlichen spätherbstlichen Farben und das Motiv erlaubt es verschiedene Kamerapositionen auszuprobieren.

Als alle Bilder im Kasten sind packen wir unsere Ausrüstung wieder zusammen und machen uns auf den weiteren Weg.

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Der Aufstieg zur Sonnenspitz

Wir folgen dem kleinen Pfad einige Meter zurück und treffen wieder auf den breiten Fahrweg, welcher uns für gut 15 Minuten nach oben führt. An einer großen Ausbuchtung am rechten Wegesrand hat man die Möglichkeit den weiteren Weg zu wählen.

Man kann hier entweder dem Fahrweg weiter folgen oder dem kleinen Pfad. Wir entscheiden uns für den Waldweg. Dieser ist zwar deutlich steiler und anstrengender aber er verspricht mehr Naturerlebnis. Gut zwei Monate ist es jetzt her, dass ich in den Bergen wandern war und das merke ich jetzt auch. 😉 Schnell komme ich ins schnaufen und die Pausen werden häufiger.

 Die letzten 300 Höhenmeter wird es noch einmal richtig steil und der Weg führt uns in kleinen Serpentinen atemraubend nach oben.

Aber wir haben noch gut 150 Höhenmeter vor uns und so geht es weiter dem Gipfel entgegen.

Kurz vorm Gipfel lehnt der Berg etwas zurück und wir erreichen eine kleine Lichtung. Schon hier weht uns ein frischer Wind um die Ohren. Auf der Sonnenspitz angekommen wird aus dem Lüftchen ein Sturm. Kaum, dass wir auf den höchsten Punkt gelangen weht es heftig von der Seite. An eine gemütliche Brotzeit ist nicht zu denken-unsere Brote wären wohl vom Winde verweht worden. Selbst für das Gipfelfoto brauche ich beide Hände um das Handy kurz auszurichten.

So schnell wie wir gekommen sind verlassen wir den Gipfel auch wieder und begeben uns auf den weiteren Weg. Vielleicht liegt ja der Spot, welchen ich für den Abend ausgesucht habe, etwas windgeschützter. Leider ist dem nicht so… Auch hier peitscht der Wind uns eiskalt ins Gesicht und ans fotografieren ist nicht zu denken.

Zum Glück sind wir rechtzeitig los und so entscheiden wir uns den Sonnenuntergang am Ufer des Kochelsees zu genießen.

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Für den Rückweg wählen wir nun den Fahrweg, so kommen wir gemütlicher und schneller ans Tal.

Wir benötigen etwas über eine Stunde bis wir wieder am Parkplatz ankommen und uns auf den Weg zum Spot machen.

Bevor ich dir davon erzähle gibt es jetzt erstmal ein Fazit:

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Mein Fazit:

Die Tour vom Kochelsee zum Lainbachfall und weiter zur Sonnenspitz bietet eine abwechslungsreiche Halbtagestour und ist für so gut wie jeden machbar. Technische Schwierigkeiten gibt es auf dem Weg nicht. Hier und da muss man auf Wurzeln achten aber geübte Wanderer sollten damit kein Problem haben. Wer nur zum Lainbachfall möchte wird nach gut 30 Minuten mit einem tollen Wasserfall belohnt und das Plätzchen lädt zu verweilen ein.

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Die Tour bei Komott (Wander- und Fahradapp)

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Sonnenuntergang am Kochelsee

Schon von vorhergehenden Besuchen kenne ich ein tolles Plätzchen für den Abend. Nach gut 10 Minuten treffen wir am Spot ein und sind begeistert.

Im Wasser liegen viele Steine, welche uns als Vordergrund dienen und die Wellen werden durch den Wind aufgepeitscht. Manche erreichen gut 40 cm Höhe. Nun hat der Wind doch noch etwas gutes. 🙂

Schnell bauen wir unsere Ausrüstung auf und begeben uns an Stativ.

Bis schließlich der Horizont in tollen Farben erstrahlt.

Was für ein Tag! Manchmal kommt eben alles etwas anders als geplant-aber mit der kleinen Zeitreserve kann man auch schnell noch einen Plan B wählen. Es lohnt sich also immer genügend Zeit einzuplanen.

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Ich hoffe dir hat unsere Wanderung zum Lainbachfall gefallen?! Wenn ja hinterlasse doch einfach einen Kommentar.

Also, bis zum nächsten Mal, Maik

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