Wandern am Achensee – Achenkirch-Gaisalm-Pertisau

Schon oft habe ich die Gaisalm am Achensee von weitem gesehen. Traumhaft liegt sie, umrahmt von steilen Felswänden, am Ufer des Sees. Heute wird es Zeit sie zu besuchen.

Samstagmorgen und die Sonne lacht. Meine bergbegeisterten Eltern sind zu besuch und natürlich zieht es uns in die Berge. Also rein ins Auto und auf an den Achensee. Die Fahrt über den Tegernsee gestaltet sich zwar etwas zähfließend aber mit etwas Geduld erreichen wir nach gut 2 Stunden unser Ziel Achenkirch. Von hier aus führt uns unsere Wanderung zur Gaisalm.

Am Nordufer des Achensees wartet ein großzügiger Parkplatz und das Tagesticket ist für 5€ am Parkautomat zu erwerben. Schnell noch die letzten Wandersachen verstauen, die Stiefel schnüren und schon kann es losgehen. Direkt neben dem Parkplatz zeigt uns der erste Wegweiser schon die Richtung an und so geht es wenige Minuten über die Felder bis wir hinter dem Bauernhof den Einstieg zum Gaisalmsteig finden.

Der bis hierhin führende Fahrweg verengt sich nun und die Hinweistafel sollte unbedingt Beachtung finden. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind ab jetzt Pflicht. Auch sollte man die Wetterbedingungen im Auge haben. Bei nassen Untergrund besteht erhöhte Abrutschgefahr und bei Schnee sollte man den kommenden Weg lieber komplett meiden.

Traumhaft schön führt der Weg gut 5-10 Meter oberhalb am Achensee entlang.

Immer wieder gilt es kleinere Höhenunterschiede über die teils künstlichen und teils felsigen Stufen zu überwinden.

Die kommende Stunde ist gezeichnet vielen kleinen Auf- und Abstiegen. Ich persönlich bin zwar kein Freund von Stufen auf Wanderwegen aber die einzigartige Aussicht, welche sich auf diesem Weg zeigt, lenkt davon ab und lässt die Wanderung zum absoluten Naturgenuss werden.

Irgendwann zeigt sich auch die idyllische Gaisalm.

Jetzt heißt es nur noch einige Meter absteigen und schon ist das erste Etappenziel erreicht. Genau zur richtigen Zeit-der Magen knurrt schon leicht und das Wetter lädt zum Bierchen auf der Sonnenterasse ein.

Endlich angekommen lassen wir es uns natürlich richtig gutgehen. 🙂

Nachdem wir uns gestärkt und erholt haben müssen wir uns leider schon wieder losreißen. Ich glaube wir hätten ewig an diesem traumhaften Plätzchen verbringen können. Aber wir müssen ja noch ein Stückchen weiter.

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Von nun an wird der Weg endgültig zur reinen Genusswanderung. Fast ohne Höhenunterschiede zieht er sich durch die Wälder und am Ufer entlang. Immer im Blick: Der Bärenkopf und das Stanser Joch.

Nach gut einer Stunde erblicken wir Pertisau.

In Pertisau angekommen beschließen wir den Tag gemütlich enden zu lassen und buchen uns für 10,40 €/pro Person (Stand 2016) die Rückfahrt mit dem Schiff.

Wieder in Achenkirch angekommen benötigt man nur wenige Gehminuten von der Anlegestelle bis hinüber zum Parkplatz.

Mein Fazit: Die Wanderung zur Gaisalm ist genau das richtige wenn man einen gemütlichen Tag in den Bergen erleben möchte. Mit festem Schuhwerk und etwas Trittsicherheit ist der Steig gut zu meistern. Zwar geht es ab und an etwas luftig an den Rand aber der Weg ist stets breit genug um die Füße sicher aufzusetzen. Die beiden kurzweiligen Etappen bieten ein traumhaftes Naturerlebnis mit phantastischen Ausblicken auf den Achensee. An der Gaisalm bleiben keine Wünsche offen. Köstlichen Schmankerl, nettes Personal und eine traumhafte Umgebung laden ein den ganzen Tag hier zu verweilen. Mit gut 2 x 1,5 Stunden Gehzeit (bei sehr gemütlichen Tempo) ist diese kleine Wanderung genau das richtige wenn man einfach nur mal einen schönen Tag draußen verbringen will.

Die passende Wanderkarte für diese tolle Tour findest du hier:

Vielleicht habt ihr ja Lust euch diese Gaisalm selbst mal zu besuchen. Wenn ihr schon da wart schreibt mir doch einfach eure Erfahrungen in die Kommentare.

Aufgrund der Lichtverhältnisse habe ich bei den Bildern absichtlich auf die große Kamera verzichtet und auf die Digicam zurückgegriffen. Ich hoffe die Bilder vermitteln euch trotzdem einen kleinen Einblick in diese großartige Landschaft.

Viele Grüße und bis zum nächsten mal, Maik.

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