Fotoreise nach Ligurien – Cinque Terre

Cinque Terre (die fünf Dörfer) ist das erste Ziel meiner Fotoreise nach Liguerien. Traumhaft liegen die Dörfchen an der Steilküste der italienischen Riviera und versprechen tolle Motive.

Levanto, Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia & Manarola – dies sind die Namen der fünf Dörfer (Chinque Terre) in Ligurien.

Es ist kalt geworden in Deutschland, 8 Grad zeigt das Thermometer als Flo (phototravellers.de) und ich uns Sonntagabend um 21:30 Uhr in München treffen. Unser Ziel sind die traumhaften Landschaften Liguriens und der Toskana.

Die nächtliche Fahrt führt uns über den Brenner und weiter in Richtung Genua bis wir endlich gegen 06:00 Uhr unser Ziel Vernazza / Cinque Terre erreichen. Das Auto müssen wir etwas außerhalb auf einem kostenpflichtigen Parkplatz parken und so können wir unsere Beine auf dem Weg zum ersten Fotospot wieder etwas auslaufen und strecken.

Nach gut 20 Minuten kommen wir am ersten Spot an und haben noch genügend Zeit die Stative aufzubauen und die Kamera auf das gewünschte Motiv auszurichten.

Jetzt nur noch auf den richtigen Moment warten und auf den Auslöser drücken.

Nach dem Sonnenaufgang machen wir uns auf dem Weg zum ersehnten Frühstück. Ein kleiner Tunnel weckt jedoch unsere Neugierde, also schauen wir was sich hinter ihm versteckt. Volltreffer!!! Es warten eine felsige Küste und raue Wellen auf uns. Genau das wovon ich schon so lang geträumt habe. So oft habe ich Bilder gesehen auf denen die Felsen vom Wasser umspült werden. Endlich habe ich die Möglichkeit diese Motive selbst einzufangen.

*Das Bild als Leinwand oder Alu-Dibond bei Zoomwork*

*Das Bild als Leinwand oder Alu-Dibond bei Zoomwork*

Die Felsen bieten herrliche Motive und ich vergesse alles um mich herum. Selbst, dass ich mit den Füßen mitten im Meer stehe realisiere ich erst bei einer kleinen Pause. Aber was soll´s?! Ich habe endlich meine Wunschmotive vor der Linse. Wen interessieren da nasse Füße?

*Das Bild als Leinwand oder Alu-Dibond bei Zoomwork*

Der Fernauslöser glüht bis die Sonne endgültig zu hoch steht und das weiche Licht des Morgens zu Ende geht.

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Die Weite des Meeres fasziniert mich jedes mal wieder aufs neue und das Rauschen der Brandung schenkt mir eine tiefe innere Ruhe. Ich könnte wohl ewig hier liegenbleiben aber irgendwann meldet sich der Magen-Hunger!

In einem kleinen typischen italienischen Café wird dieser wenige Minuten später mit Rührei und Speck gesättigt und wir machen uns auf die Suche nach einem geeigneten Spot für den Sonnenuntergang. Unsere Fahrt führt uns zuerst nach Levanto und später nach Monterosso. Während der Fahrt genießen wir immer wieder den Ausblick auf diese schöne Landschaft.

Am frühen Nachmittag beschließen wir, dass die Fahrten mit dem Auto eindeutig zu lange dauern. Zwar liegen die kleinen Dörfchen nah beieinander aber die Straßen hier sind sehr gewöhnungsbedürftig. Ich sage nur: strada deformata. Die kleinen und engen Serpentinen haben ihre besten Tage schon lange hinter sich und anstatt zu reparieren wird abgesperrt. 🙂 Wir beschließen auf einem Zeltplatz in Levanto einzuchecken und die Orte mit dem Zug zu erkunden. Gesagt, getan. Wir bauen unser Zelt auf und machen uns auf dem Weg zum Bahnhof.

Die Züge fahren in kurzen Abständen und so kommen wir schnell in Corniglia an.

Leider werden wir auch hier nicht fündig. Aber wir haben noch das Dörfchen Manarola vor uns. Hier finden wir endlich das wohl bekannteste Motiv der fünf Dörfer.

Wie im Bilderbuch wurden die kleinen bunten Häuschen an die Steilküste gebaut. Genau danach haben wir gesucht. Auch der Himmel verspricht einen schönen Sonnenuntergang. Bis dahin haben wir aber noch ein wenig Zeit und so gönnen wir uns endlich ein Bierchen und machen es uns auf den Felsen der Küste bequem. Es hat herrliche 20 Grad und wir können die warme Sonne in vollen Zügen genießen. Gut eine Stunde lassen wir es uns gutgehen bis es an die Stative geht.

Am Aussichtspunkt ist am Abend jede Menge los. Aber wir waren rechtzeitig vor Ort und haben uns den besten Blick gesichert.

Die Sonne versteckt sich zwar noch hinter den Wolken aber eine kleine Lücke muss sie noch queren bevor sie untergeht. Genau als sie durch diese Lücke scheint wird das Motiv in ein herrliches und warmes Abendlicht gemalt. Der Fernauslöser glüht wieder. 🙂

Bis es schließlich Abend wird…

*Das Bild als Leinwand oder Alu-Dibond bei Zoomwork*

… und die Lichter des Dörfchens erleuchten.

Was für ein Anblick!!!

Als das letzte Licht des Tages erloschen ist gönnen wir uns noch eine leckere Pizza und machen uns auf den Weg zurück zum Campingplatz. Inzwischen sind wir seit 24 Stunden unterwegs und fix und fertig. Also ab in den Schlafsack, die kommenden Tage werden lang…

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Mein Fazit:

Chinque Terre ist ein traumhaftes Ziel für jeden der das Meer oder die Berge liebt. Die einzigartige Landschaft an der italienischen Riviera bietet etwas für jeden Geschmack. Städteliebhaber werden in das typische Flair Italiens entführt. Es warten kleine Gässchen, typische Straßencafés und ein buntes Treiben in der Altstadt. Ein Tag am Meer? Gar kein Problem. In Monterosso haben wir einen herrlichen Sandstrand entdeckt auf dem wir es uns gern gemütlich gemacht hätten. Auch das Wandern kommt nicht zu kurz. Immer wieder sind wir auf kleine Wegweiser gestoßen und die umliegenden Berge versprechen tolle Ausblicke auf das Meer. In Manarolo haben wir einen Wanderweg entdeckt, welcher direkt an der Steilküste nach Corniglia führt. Schon von weitem verspricht dieser tolle Blicke-leider hatten wir heute nicht genügend Zeit ihn genau zu erkunden. Da bleibt nur eine Möglichkeit:

Ich muss noch einmal nach Chinque Terre! 🙂

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Natürlich war dies erst der Beginn unserer Reise durch Italien. In den kommenden Tagen begeben wir uns auf die Suche nach den traumhaften Landschaften der Toskana. Sei gespannt und schau doch wieder rein.

Also, bis zum nächsten Mal und viele Grüße, Maik

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