Bergtour von Limone sul Garda auf den Monte Bestone am Gardasee

Die Bergtour von Limone sul Garda auf den Monte Bestone (910m) verzaubert den Wanderer mit einem tollen Ausblick auf den Gardasee.

Endlich wieder ein langes Wochenende, also nichts wie weg aus der Großstadt. Für unseren Kurztrip haben wir uns Limone sul Garda ausgesucht und gleich am ersten Tag steht die Wanderung auf den Monte Bestone, dem Hausberg von Limone, auf unserem Plan.

Guten Morgen vom Gardasee

Wir sind bereits am Vortag angereist und nach einer Nacht im Auto erwartet uns unser Urlaubsdomizil mit einem tollen Sonnenaufgang. Den Spot haben wir noch am vorherigen Abend gefunden und so können wir stressfrei in den Tag starten und das Schauspiel in vollen Zügen genießen.

Nach einer kleinen Erkundungstour durch Limone geht es am späten Vormittag dann endlich los zur:

Bergtour auf den Monte Bestone

Unsere Wanderung beginnt an unserem Hotel und führt uns anfänglich durch…

Um an den Ausgangspunkt der Bergtour auf den Monte Bestone zu gelangen, müssen wir das Städtchen bis zum südlichen Ende durchqueren. Am schnellsten macht man dies, indem man der Hauptstraße folgt. Da diese Möglichkeit aber nicht unbedingt die Schönste ist, wählen wir den Weg durch den öffentlichen Park.

Die Palmen und die Berge bieten ein traumhaftes Motiv und wir fühlen uns in eine andere Welt versetzt.

… noch durch einen kleinen Olivenhain bis wir für ein kleines Stückchen auf der Hauptstraße in Richtung Ortsausgang wandern. Hier biegt der Weg rechts ab und es gilt die ersten Höhenmeter auf einem gut ausgebauten Fußgängerweg zu überwinden. Die Sonne brennt schon heiß vom Himmel als wir, schon etwas verschwitzt, den ersten …

… entdecken. Bis hier her ist es gar nicht so einfach den Einstieg zu finden aber unsere Wanderapp zeigt uns immer zuverlässig den Weg. Wir wandern noch eine kleine Weile eben dahin bis uns der nächste Wegweiser auf den kleinen Bergpfad schickt.

Ab hier verlassen wir die Zivilisation und der schmale Pfad führt uns steil den Berg hinauf während uns die Bäume etwas Schatten spenden. Der Weg ist mit festem Schuhwerk gut zu gehen und noch bevor wir das erste Mal ordentlich geschnauft haben, schenkt uns der Berg die erste traumhafte ….

Natürlich nutzen wir dieses Fleckchen um kurz inne zu halten und genießen.

Im weiteren Verlauf verändert sich der Weg kaum. Steile Passagen wechseln sich mit flachen Wegstücken ab und nach der knackigen Anstrengung folgt wieder etwas Erholung.

Nach gut einer Stunde öffnet sich der Wald und unser Blick fällt auf einen kleinen Felsvorsprung. Da wir schon etwas ins Schwitzen gekommen sind, beschließen wir uns diesen etwas genauer anzuschauen und werden mit einer wundervollen Aussicht auf den Gardasee belohnt.

Unter uns liegt der Gardasee und im Süden tut sich ein neues Panorama auf. Am liebsten würden wir jetzt Anlauf nehmen und in das kühle Nass des Sees springen. Wir belassen es aber bei einer ausgiebigen Pause.

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Ab hier ist es auch nicht mehr weit bis sich der Wald endgültig öffnet und wir in der prallen Sonne wandern. Diese scheint heiß auf uns herab während wir an die ersten kleinen ausgesetzten Stellen kommen.

 Der Bergpfad zum Monte Bestone ist hier oben deutlich felsiger und immer öfter müssen kleine Kraxelpassagen gemeistert werden.

Diese sind wohl mehr für Tage mit feuchtem Boden sinnvoll. Bei trockenem Wetter, wie heute, benötigt man die Versicherung wohl nur dazu um sich über die hohen Stufen zu ziehen und um die müden Beine etwas zu entlasten.

Stufe für Stufe geht es weiter nach oben bis wir den ersten Blick auf den Gipfel des Monte Bestone erhaschen können.

Noch einmal schnaufen wir durch bevor wir uns an den finalen Gipfelaufstieg machen. Dieser führt uns erst sanft durch durch die kleinen Bäumchen …

Der Gipfel des Monte Bestone (910m)

Schnaufend erreichen wir den Gipfel des grandiosen Aussichtsberges und nach einer kleinen Pause können wir den herrlichen Ausblick in vollen Zügen genießen.

Der anstrengende Aufstieg hat sich mehr als gelohnt und wir können uns kaum sattsehen. Während wir die Sonne und das malerische Panorama der Gardaseeberge genießen, vergeht die Zeit wie im Fluge, eigentlich könnte die Zeit jetzt für ewig stillstehen…

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Der Abstieg nach Limone sul Garda

Tja, leider lief die Uhr doch weiter und es ist an der Zeit aufzubrechen. Von anderen Bergfreunden haben wir den Tipp bekommen, einfach in das vor uns liegende Tal abzusteigen. Dieser Weg ist deutlich schöner als der von uns angedachte Rückweg und wir würden uns die Hatscherei an der großen Straße ersparen, natürlich nehmen wir diesen Rat dankend an.

… führt ein kleiner Pfad steil den Berg hinunter. Es geht über kleine felsige Stufen und losen Schotter bis zu einer kleinen Almwiese bevor wir wieder einige Höhenmeter aufsteigen müssen und später auf…

… und wir haben einen schönen Blick auf unseren weiteren Abstieg.  Nachdem wir für ca. 10 Minuten dem breiten Weg gefolgt sind, schickt uns ein Wegweiser wieder auf einen, mit Schotter überzogenen, Pfad.

Schon von weitem können wir das Rauschen des kleinen Baches hören und wir freuen uns auf die erfrischende Abkühlung. Als wir den Torrente Pura erreichen ist die Freude groß. Das kühle Bergwasser ist nach der Hitze des Tages genau das Richtige um wieder Energie zu tanken. Eine ganze Weile bleiben wir hier sitzen, halten die Füße ins Wasser und genießen einfach nur den Moment.

Jetzt sind es noch gut 1,5 Stunden bis wir wieder unseren Ausgangsort erreichen. Der Weg führt weiter felsig den Berg hinab bis wir wieder in Limone ankommen und uns erstmal ein kühles Radler gönnen bevor wir am Abend in unser Hotel einchecken und  …

… von unserem Balkon aus genießen. 🙂

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Die Wanderung bei Komoot:

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Mein Fazit:

Die Bergtour auf den Hausberg der Limoner, den Monte Bestone, besticht durch traumhafte Ausblicke auf Limone sul Garda und den Gardasee. Für erfahrene Bergwanderer stellt der Weg keine großen technische Herausforderung dar. Man sollte aber definitiv etwas Kondition und Sonnencreme im Rucksack haben. Teilweise ist der Weg arg steil und die Stufen fordern einiges an Kraft. Dafür wird man am Gipfel mit einer traumhaften Aussicht auf den See belohnt und der kleine Bach sorgt beim Abstieg für eine willkommene Erfrischung.

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Was wir am zweiten Tag unseres Trips erlebten, lest ihr hier: Mit der Bergbahn auf den Monte Baldo

Viele Grüße, Anett und Maik

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