Panoramawanderung von der Härmelekopfbahn zur Seefelder Spitze

Die leichte Wanderung von der Härmelekopfbahn zur Seefelder Spitze (2221m) im Karwendelgebirge bietet dem Bergfreund ein traumhaftes Panorama und herrliche Fernblicke in die umliegende Bergwelt.

Hoch über der Olympiaregion Seefeld in Tirol ragen die beiden Gipfel der Seefelder Spitze und der Reither Spitze in den Himmel. Da wir zum ersten Mal in der Gegend unterwegs sind und uns noch nicht auskennen, entscheiden wir für uns für die Panoramawanderung von der Härmelekopfbahn zur Seefelder Spitze und weiter zur Rosshütte.

Aufstieg via Bergbahn

Wir entscheiden uns heute für die bequemste Art des Aufstieges und nutzen die Standseilbahn zur Rosshütte (Adresse für´s Navi 6100 Seefeld in Tirol – Talstation 419).

… bringt uns bequem nach oben und schon während der Fahrt bekommen wir einen Eindruck von der uns noch unbekannten Bergwelt. An der Hütte angekommen, steigen wir direkt in die Härmelekopfbahn um, welche uns von 1751m auf 2045m befördert.

Oben angekommen beginnt die eigentliche …

Panoramawanderung zur Seefelder Spitze

Einen Wegweiser suchen wir hier leider vergebens (Stand Mai 2018), aber bereits aus der Seilbahn konnten wir den Verlauf des Weges gut erkennen. Wir folgen der Skipiste einige Höhenmeter nach unten bis wir am blauen Skilift ankommen. Wenige Meter später biegt der kleine Pfad rechts in ein Latschenfeld ab.

Der schmale Weg zieht sich ohne nenneswerte Steigung unter der Seilbahn am Berg entlang und ist noch mit einigen Restschneefeldern bedeckt.

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Vorsichtig tasten wir uns Schritt für Schritt über den Altschnee. Dieser ist griffig und wir können ihn ohne Probleme queren während sich am Horizont schon die Seelfelder Spitze zeigt.

Am Ende der ersten Etappe wartet ein großes Schneefeld auf uns, hier muss wohl vor kurzem erst eine Lawine abgegangen sein.

Am Wegweiser halten wir uns Links und erblicken bereits den weiteren Verlauf des Weges.

.. und führt nah am Fels entlang. Hier und da sind kleinere ausgesetzte Passagen, welche mit Stahlseilen versichert sind, zu überwinden. Diese stellt aber keine Herausforderung für trittsichere Wanderer dar.

Der Weg führt uns weiterhin ohne große Steigungen dem nächsten Wegweiser entgegen. Hier hat der Bergfreund die Wahl sich entweder in Richtung Rosshütte zu halten und dem Panoramaweg weiter zu folgen oder zur Seefelder Spitze aufzusteigen. Da das Gipfelkreuz scheinbar schon zum Greifen nahe ist, entscheiden wir uns für den Aufstieg zum Gipfel.

Der gut ausgebaute Weg zieht sich in einigen großen Serpentinen dem Grat entgegen, welchen wir nach ca. 30 Minuten erreichen.

… laden einige Bänke zum Ausruhen ein und es zeigt sich …

Schnell sind wir uns einig, dass wir die Überschreitung der beiden Gipfel, auch Königsweg genannt, unbedingt in unser Wanderprogramm 2018 mit aufnehmen sollten. 😉

Jetzt genießen wir aber erstmal die Gipfelschau an der Seefelder Spitze

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Der Abstieg über das Seefelder Joch (2083m) zur Rosshütte

Leider ziehen irgendwann dicke Wolken auf und hier und da treffen uns die ersten Regentropfen. Es ist also höchste Zeit zum Aufbrechen-leider.

Bereits vom Gipfel haben wir einen schönen Blick über den kommenden Gratweg.

Auch diese Etappe stellt für erfahrene Wanderfreunde kein Problem dar. Hier und da muss man ein wenig auf den losen Schotter achten aber ansonsten heißt es genießen, genießen und nochmal genießen.

Als wir das Seefelder Joch erreichen, ist es mit der Idylle leider vorbei. Bis Dezember 2018 wird hier oben die neue Bergstation der Seefelder-Joch-Bahn gebaut. Diesen Anblick erspare ich euch lieber aber was muss das muss… Wir blicken noch eine ganze Weile in die Ferne bis wir uns auf den Weg zur Rosshütte machen. Dieser führt aktuell über einen, eigens für die Baustellenfahrzeuge errichteten, Fahrweg und ist mindestens genauso unansehnlich.

Als wir die Rosshütte erreichen, gönnen wir uns erstmal ein kühles Radler und als der Regen einsetzt noch einen leckeren Schweinekrustenbraten mit Knödl im Inneren der Hütte. Das urige Bergflair, welches wir so lieben, wurde hier mit einigen Details in den sonst kantinenartig wirkenden Gastraum dekoriert. Das Hauptaugenmerk liegt hier oben eindeutig auf dem Skibetrieb. Aber das Essen schmeckt hervorragend und auch sonst fehlt es dem Besucher an Nichts. Gut gesättigt, gondeln wir wieder gemütlich ins Tal und blicken auf eine tolle und aussichtsreiche Wanderung zurück.

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Mein Fazit:

Die Panoramawanderung von der Härmelekopfbahn über die Seelfelder Spitze zur Rosshütte ist genau das Richtige wenn man eine gemütliche Tour in der Olympiaregion Seefeld gehen möchte. Mit den beiden Bergbahnen gelangt man schnell und bequem an den Ausgangspunkt und von da an führt der Weg, begleitet mit einem tollen Blick über Seefeld zur hohen Munde und zum Wettersteingebirge, am Berg entlang. Wer den Aufstieg zum Gipfel noch wagt, wird mit einem traumhaften Fernblick vom Karwendelgebirge bis in die Zillertaler Alpen belohnt. Der weitere Gratweg lädt noch einmal zum Genießen ein. Technische Herausforderungen gibt es, bis auf die letzten Schneefelder, auf der Bergwanderung keine und sie ist für jeden Wanderfreund ohne Probleme gehbar.

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Unser Kurzurlaub ist zwar schon zur Hälfte vorüber aber am kommenden Tag brechen wir auf zu einer leichten Wanderung zur Wettersteinhütte und erleben ein tolles Naturparadies.

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Ich hoffe wir haben euch Lust auf diese tolle Wanderung machen können. Wenn ja, hinterlasst doch einfach einen Kommentar und erzählt mir von euren Erfahrungen. Wir freuen uns darauf. Viele Grüße, Anett, Maik & Eltern 😉

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