Krimmler Wasserfälle zum Krimmler Tauernhaus – Wanderung

Die Krimmler Wasserfälle sind mit 385m Fallhöhe die höchsten Wasserfälle Österreichs und Ausgangspunkt einer feinen Wanderung zum Krimmler Tauernhaus.

Mit ohrenbetäubenden Getöse stürzt das Wasser in die Tiefe und die Gischt schäumt. Ein Anblick den man unbedingt mal genossen haben muss. Die Krimmler Wasserfälle sind ein atemberaubendes Naturschauspiel und bieten ein feines Ausflugsziel im Pinzgau. Wer möchte, kann die Wasserfälle auf einem Rundweg erkunden oder wie wir, weiter zum Krimmler Tauernhaus wandern.

Die Eckdaten zur Tour:

Ausgangspunkt: Einer der zahlreichen Parkplätze in Krimml (Adresse: 5743 Krimml, Österreich) (Link zu Google Maps)

Länge: ca 26 Kilometer

Höhenmeter im Aufstieg: ca. 620m

Höhenmeter im Abstieg: ca. 620m

Dauer: ca. 7,5 Std

Einkehrmöglichkeiten: Krimmler Tauernhaus (Link zur Homepage)

Die Wanderung bei Komoot:

Wanderung Krimmler Wasserfälle

Unsere Wanderung zu den höchsten Wasserfällen Österreichs beginnt im kleinen Ort Krimml. Hier gibt es ausreichend Parkplätze für die Besucher und wir können unser Auto für 5€/Tag (Stand 07/2019) hier abstellen. Die Krimmler Wasserfälle sind bestens ausgeschildert und so stehen wir auch schon bald an der Kasse des touristisch bestens erschlossenen Naturschauspiels.

Hier sind jetzt 4€ pro Besucher oder 1€ für Alpenvereinsmitglieder zu berappen. Es lohnt sich auf jeden Fall gleich in der Früh anzureisen. Im Laufe des Tages kommt es hier schon mal zu Stau, da viele Besucher zu den Fällen drängen. Wir sind zeitig dran und können den ersten Blick auf den unteren Wasserfall in vollen Zügen genießen.

Mit lautem Getöse stürzen die Wassermassen in die Tiefe und die Gischt zaubert einen nassen Film auf die Sonnenbrille. Die gewaltigen Naturelemente lassen sich leider nur sehr schwer auf die Speicherkarte der Kamera bannen-man muss es einfach live gesehen haben!

Wir bleiben eine ganze Weile hier stehen und genießen diesen Anblick bis wir uns auf den Weg zu unserer Wanderung machen.

Egal ob man wegen dem Wasserfall oder der Wanderung zum Tauernhaus hier ist. Den Aussichtsweg sollte man unbedingt erkunden. Dieser führt rechts vom Fall auf einem breiten Fahrweg, teilweise etwas steil, nach oben. Du solltest auf jeden Fall festes Schuhwerk und ausreichend Getränke mit im Rucksack haben!

Gerade an heißen Sommertagen bieten manchen Aussichtskanzeln eine willkommene Abkühlung und solch mancher Besucher zuckt in der kalten Gischt vor Kälte etwas zusammen. 😉

Die Krimmler Wasserfälle verlaufen über mehrere Fallstufen. Hat man die erste Etappe hinter sich gebracht, könnte man in den Gasthof Schönangerl einkehren. Wir lassen diesen heute unbesucht und entdecken bald den oberen Wasserfall.

Wer möchte kann hier weitergehen. Die Wegbeschaffenheit verändert sich kaum, nur etwas steiler wird es. Oben angekommen, hat man die Wahl über den alten Tauernweg auf der anderen Seite wieder abzusteigen, den gleichen Weg wieder zurückzugehen oder wie wir, weiter ins Krimmler Achental zu wandern. Schon oft habe ich Berichte in diversen Bergmagazinen darüber gelesen, wie unglaublich schön es da sei. Unsere  Neugier ist also riesig.

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Das solltest du bei dieser Wanderung unbedingt dabei haben:

Wanderschuhe

Wanderrucksack

Regenjacke

Trekkingstöcke

Trinkflasche

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Wanderung zum Krimmler Tauernhaus

Am Zulauf der Krimmler Wasserfälle angekommen, lehnt sich der Weg zurück und wir wandern mit nur noch mässigem Höhenunterschied ins Tal hinein. Bevor ich dir jetzt die Schönheit des Tales zeige, komme ich gleich zu einem großen Kritikpunkt am weiteren Weg. Das Krimmler Tauernhaus ist von hier noch gut 2 Stunden entfernt. Um es für jedermann erreichbar zu machen und um erschöpfte Wanderfreunde bequem hin und her zu kutschieren, verkehren auf dem Weg in regelmässigen Abständen Taxis… Es gilt also immer ein wenig die Ohren offenzuhalten. An trockenen Tagen kann die vorbeifahrende Kolone auch mal eine dicke Staubwolke hinterlassen-nicht unbedingt sehr angenehm, wie wir auch feststellen durften. So, jetzt wieder zu den schönen Seiten der Wanderung. 😉

Die Landschaft ähnelt einem Bilderbuch. Auf den saftig grünen Wiesen weiden die Kühe, das klare Bergwasser schlingelt sich dem Tal entgegen und am Horizont erheben sich die verschneiten Gipfel des Nationalpark Hohe Tauern (interner Link). Man möchte sich einfach hier niederlassen und diese Ausblick in sich aufsaugen!

Die Sonne scheint mit ihrer ganzen Kraft auf uns herab. Vor wenigen Minuten habe ich dir noch eine Regenjacke empfohlen. Jetzt solltest du unbedingt Sonnencreme (Link zu Amazon*) und eine Kopfbedeckung (Link zu Amazon*) dabei haben. Die weitere Wanderung verläuft ohne Schatten und der Weg zieht sich ein wenig. An Schönheit verliert er jedoch nie!

Idyllischer kann eine Berghütte kaum liegen. Links und rechts fließen Bergbäche vorbei, es gibt einen Wasserfall in der Nähe und das ganze ist von imposanten Gipfeln eingerahmt.

Hinter uns liegen inzwischen ca. 13 km und wir entscheiden uns im Krimmler Tauerhaus einzukehren und die entdeckten Ziele auf das nächste Mal zu verschieben.

Genau das brauchen wir jetzt. Also Freunde, Mahlzeit und bis gleich.

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Rückweg nach Krimml

Seid ihr auch so vollgefressen? 😉 Na dann können wir uns ja wieder auf die Socken machen.

Frisch gestärkt und erholt schultern wir wieder unsere Rucksäcke und machen uns auf den Rückweg. Dieser führt uns wieder durch das malerische Achental zurück an die Krimmler Wasserfälle.

Auch wenn wir den Weg schon kennen, immer wieder bleiben wir stehen und genießen die traumhafte Aussicht. „Achtung! Taxi!“ Bevor diese kurzzeitig in eine Staubwolke verschwindet. „Hagodd-za!“ Naja, wenig später sehen wir wieder etwas und der Staub ist auch schnell aus der Lunge gehustet. So können wir unseren Weg weiter genießen und gelangen wieder am oberen Wasserfall an.

Hier haben wir nun die Wahl auf dem bekannten Touristenweg abzusteigen (was wir im nachhinein empfehlen) oder den historischen Tauernweg zu nutzen. Dieser führt…

… wieder hinunter nach Krimml. Leider sieht man hier kaum etwas vom Wasserfall. Für erfahrene Bergfreunde stellt der Weg kein Problem dar. Wer nicht ganz so gut zu Fuß ist, sollte lieber auf dem Aussichtsweg bleiben.

Auch wenn wir jetzt, nach ca. 26 km fix und fertig sind, blicken wir auf eine traumhafte Wanderung zurück. Die Bergmagazine haben nicht gelogen und das Krimmler Achental hat unsere Erwartungen weit übertroffen.

Viele Grüße und bis zum nächsten Mal, Anett & Maik

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