Schnitzkurs in der Alpenwelt Karwendel – die hölzerne Kunst

Die Alpenwelt Karwendel ist nicht nur für ihre traumhafte Berge berühmt. Auch das Schnitzen hat die Region in aller Welt bekannt gemacht.

Ein Schnitzkurs ist nicht nur eine Alternative bei schlechtem Wetter! Wer in der Alpenwelt Karwendel und im Isartal Urlaub macht, sollte sich definitiv Zeit nehmen das alte Handwerk selbst einmal auszuprobieren um mehr über die Tradition der Region zu erfahren.

Schnitzkurs mit Fritz Walter

Bei unserem Abenteuer Winter-Flow-Feeling 2019 steht nicht nur der sanfte Wintersport auf dem Programm sondern auch Kulturelles. Schon weit im Voraus haben wir uns auf dem Schnitzkurs gefreut. Ich als „alter“ Erzgebirgler kenne diese kunstvolle Handwerk schon seit meiner Kindheit und habe auch schon einen Schneemann und einen Tannenbaum aus Holz geformt. Natürlich bin ich gespannt was mich heute erwartet. Auch Anett ist schon ganz aufgeregt und voller Vorfreude.

Wir haben Glück und die Alpenwelt Karwendel hat uns einen Schnitzkurs bei dem Wallgauer Original Fritz Walter organisiert. Früher hat er regelmäßig Kurse für Interessierte gegeben. Inzwischen gehört, aufgrund seines Alters, schon etwas Glück dazu, in seiner Werkstatt in Wallgau mit ihm schnitzen dürfen.

In Wallgau angekommen, werden wir von Herrn Walter herzlich begrüßt und in seine kleine Werkstatt geführt. Sie ist keine 15qm groß aber die Welt, die sich in ihr verbirgt, ist schier unendlich.

Egal ob Heiligenfiguren, Motive aus der Natur oder Alltagsszenen, die Kunstwerke umfassen ein breites Spektrum. Aber eines fällt sofort auf: jedes seiner Werke ist unglaublich detailliert und liebevoll gearbeitet.

Wir stehen inzwischen schon über eine halbe Stunde in der hölzernen Schatzkammer und ständig entdecken wir mehr Figuren und Kunstwerke.

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Jetzt geht´s ans Messer

Wir hätten es fast vergessen aber wir sind hier um dieses Handwerk selbst einmal auszuprobieren. Herr Walter reicht uns ein kleines Zirbenbrettchen und einen Bleistift. Als erstes heißt es frei Hand einen Rahmen zu zeichnen und später den Mittelpunkt zu ermitteln. Mit Hilfe von Zirkel und Zollstock entsteht nach und nach ein Muster auf dem Holz.

Als das Muster fertig ist, bekommen wir unsere Schnitzmesser gereicht. Unsere heutige Übung ist das Kerbschnitzen. Dabei gilt es, mit dem Messer, entlang des Musters, eine Kerbe zu schneiden und das Motiv somit herauszuarbeiten. Der Edelweissschnitzer, so wird Herr Walter liebevoll genannt, erklärt uns, dass er diese Art des Schnitzens fast sein ganzes erstes Lehrjahr ausgeübt hat und das es die Grundlage des Handwerks ist.

Wir sind einfach nur fasziniert. Wir haben jeder ein kleines unterschiedliches Muster in das Zirbenholz geschnitzt und wir dürfen das Brettchen mit nach Hause nehmen. Ein tolles Erinnerungsstück, welches schon jetzt einen Ehrenplatz bei uns hat.

Fritz Walter erklärt uns noch einiges über die heilende Wirkung des Zirbenholzes und der daraus gewonnenen Produkte. Da darf natürlich eins nicht fehlen:

Die Zeit ging viel zu schnell vorbei und wir hätten am liebsten noch den ganzen Tag mit Herrn Walter geschnitzt und noch viele, viele Geschichten von ihm erzählt bekommen.

Wir bedanken uns mehrfach für den interessanten Tag und sagen Servus…

Wenn auch du mal Lust hast einen Schnitzkurs in der Region zu besuchen, wende dich einfach an Tourismusbüro der Alpenwelt Karwendel. Da erfährst du bestimmt den nächsten Termin und wir hoffen du hast genauso viel Spaß beim Schnitzen wie wir.

Viele Grüße, Anett & Maik

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